Sturzflug der Gefühle

Mathias  Matuschek

1000 Mal nur du

 

 

 

Mit dir kann ich an die Zukunft glauben. Keiner kann uns unsere Träume rauben. Wir leben unseren Traum, vergessen dabei Zeit und Raum. Wegen dir gibt es für mich immer einen nächsten Morgen. Ich öffne meine Augen und fühle mich bei dir geborgen. Du bist geboren, um meinem Leben einen Sinn zu geben, ich werde nur noch für dich leben. Wir werden nie falsche Werte anstreben und müssen nie klein beigeben. Die Welt liegt uns zu Füßen, wir können sie begrüßen. Den Dschungel des Lebens werden wir gemeinsam durchforsten und immer den richtigen Weg entlangschreiten. Wir werden uns nie verlaufen, müssen uns nur immer wieder zusammenraufen. Ich starte durch in den Tag, weil ich alles so an dir mag. Du bist wie mein morgendlicher Kaffee. Du machst mich munter und keiner und nichts zieht mich wieder runter. Du erwärmst mir meine Lippen und ich will nur noch in dir stippen. Deine Lippen sind so zart, du pikst sie dir immer an meinem Dreitagesbart. Du erfüllst mir mein Leben und ich schwöre, ich werde dir so viel zurückgeben. Ich vertraue dir alles an, nur du kommst wirklich an mich ran. Du bist mein Deckel und ich bin für dich der passende Topf. Nur du verdrehst mir immer wieder aufs Neue den Kopf. Du hältst ihn mir täglich frei und aller Ärger zieht an mir vorbei. Wir schweißen uns immer mehr zusammen, wie eine Schweißnaht stehen wir unter Flammen. Unsere Liebe kennt keine Grenzen, weil wir uns immer wieder gegenseitig ergänzen. Wir planen zusammen unser Leben, um gemeinsames Glück und inneren Frieden anzustreben. Einen Pakt haben wir geschlossen und ihn mit Respekt und Treue begossen. Nur mit dir zusammen gehe ich dem Licht entgegen. Es wird immer heller und durchflutet mich mit Kraft in meinem Leben. Für dich lasse ich jede abblitzen, nur dich lasse ich nie wieder sitzen. Ich bin dein Begleiter, bin für dich dein schillernder Reiter. Du kannst immer auf mich zählen, wir vereinigten schließlich unsere Seelen. Im Schweiße meines Angesichts beschütze ich dich. Kein anderer wird dich je bekommen, denn ich habe dich jetzt für immer genommen. Ich folge dir auf allen deinen Wegen, bin für dich da und dein sanfter Regen. Du bist meine Nummer eins, denn du bist einfach nur meins. Deine sanfte Stimme vereinigt meine Sinne. Ich bin immer nur erregt, weil du einen Liebesduft an dir trägst. Du vereinst alles miteinander, das bringt mich völlig durcheinander. Deine Augen sehen mich so treu an wie ein Reh, dafür gehe ich durch den tiefsten Schnee. Deine Haut ist so zart und weich, du regierst in meinem kleinen Reich. Es ist das wahre Leben, dich zu spüren, ich muss dich einfach überall berühren. Ich hab mich nur noch auf dich fixiert, weil mich alles an dir so fasziniert. Du bist das Höchste der Gefühle, in denen ich mich glücklich, geborgen und befreit fühle. Meine Gefühle fangen wegen dir an zu kochen, du hast meinen Jagdinstinkt gebrochen. Die Suche kann ich hiermit beenden, bin bei dir in den richtigen Händen. Du ziehst mich in deinen Bann, sodass ich kaum noch an etwas anderes denken kann. Wenn du neben mir liegst, atmest du gleichmäßig und zufrieden, wir sind gar nicht so verschieden. Wir bestreiten zusammen unser Leben, um uns einfach alles zu geben. Zu zweit geben und nehmen vereinigt unsere Seelen, in unserem gemeinsamen Streben. Wenn ich dich berühre und deine Wärme spüre, bricht in mir ein Vulkan aus. Glühend heiße Lava fließt dann durch meine Adern. Wir ziehen uns an wie zwei Pole, es magnetisiert mich vom Kopf bis zur Sohle. Es macht mich glücklich, mit dir das Leben zu teilen. Wir haben alle Zeit, wir brauchen uns mit nichts zu beeilen. Ich werde jeden Sonntag für uns beten und Gott wird unsere Interessen vertreten. Ich vertraue ihm auf seinen unergründlichen Wegen und hoffe auf seinen Segen. Er wird mich erhören und mit seiner Güte belohnen. Vereint sind wir stark und es ist uns egal, wer uns nicht mag. Im Schlafzimmer rufen wir immer beide Erster. Der Fernseher dient nur noch als Dekoration, wir liefern jetzt selber, das Bild und den Ton. Wir sind beide Regisseur und Kameramann, unsere Filme gibt es sogar mit einem langen Abspann. Wir haben mittlerweile all unsere Hemmungen abgelegt, weil es sich dann ganz ungeniert lebt. Wir sind auch manchmal nicht einer Meinung, fällen aber zusammen immer die richtige Entscheidung. Jeder muss mal nachgeben, so ist es halt im wahren Leben. Wir gelangen aber trotzdem beide zu einem gemeinsamen Ziel, denn keiner will je zu viel. Reiten auf derselben Welle und erledigen nichts auf die Schnelle. Gegenseitige Ergänzung wird bei uns großgeschrieben und keiner will dem anderen etwas in die Schuhe schieben. Wir selber sind des Glückes Schmied und wir packen es an, „Stück für Stück“. Wir gehen uns entgegen, „Schritt für Schritt“ und jeder macht gern mit. Nur so können wir es schaffen, auch wenn andere über uns lachen.

 

 

Amok der Trauer

 

 

 

Sollten sich unsere Wege jemals trennen und ich darf nicht mehr zusammen mit dir Amores Liebe pennen, dann würde ich den Amok der Trauer rennen und ihn mit deinem Namen benennen. Ich würde weder Freund noch Feind erkennen und bei jeder anderen Frau nur den einen, nämlich deinen Namen nennen. Mein Erguss würde sein, von Tausenden Tränen und unter Krämpfen würde ich mich täglich nach dir sehnen. Nie wieder würde ich mich dann zu weit aus dem Fenster lehnen und dich für selbstverständlich hinnehmen. Gelangweilt über andere Pärchen würde ich nicht mehr reden, denn mit dir war es wie im Garten Eden. Zusammen mit dir begann unter mir immer der Boden zu beben. Du musstest mich immer wieder total erschöpft aufheben. Nie wieder möchte ich wie am Boden zerstört Trennungsszenen, die mir meine Selbstachtung nehmen und mich nur grämen. Ich würde alles, was du von mir verlangst, sofort verstehen und mich nie wieder nach anderen Frauen umdrehen. Ich würde eiskalt und ohne jede Regung an ihnen vorbeigehen. Nur auf dich würde ich noch stehen. Ich möchte auch gar keine andere als dich mehr sehen. In meinem Leben habe ich nur noch dich vorgesehen. Ich würde zusammen mit dir durchs Feuer gehen und nie wieder ein Steak zu spät in der Bratpfanne umdrehen. Hauptsache, du würdest mich nie verlassen, denn ich kann nicht und ich möchte dich auch niemals deswegen hassen. Ich will dich aber täglich vernaschen und mich auch von dir vernaschen lassen. Bleibe doch für immer bei mir, dann kannst du dir sicher sein, dass ich dich so oft wie nur möglich verführe. Vorausgesetzt, du bekommst nicht auf einmal plötzlich Migräne und machst mir dann ständig nur noch eine Szene. Durchkreuze mir bitte, bitte nicht meine Zukunftspläne. Müsste ich unsere innige und auch heiße Liebe einmal vermissen, ginge es mir echt total beschissen. In meinem Herzen wäre dann etwas zerrissen. Quäle bitte niemals mein Gewissen, sonst wäre ich vor dir so leicht wie ein Blatt Papier zerrissen. Ich würde es nicht verkraften. Es wäre für mich, als würdest du mich restlos entsaften. Dann wäre mein Lebenswille schon im jungen Alter verschlissen. Ich würde mich nur noch über den Tag und durch die Nacht quälen, denn so sehr würde es mir dann mit dir fehlen. Ich hoffe, du wirst mich niemals verlassen. Ich würde sonst nachts, irgendwann mit Sicherheit, in schmutzigen Gassen aufwachen. Fremde Menschen würden dann in der Nacht daherkommen und mich mit Sicherheit unsanft anfassen. Würdest du das nicht auch hassen? Willst du das etwa zulassen? Sie würden mich vielleicht für mein Aussehen hassen und ihren Frust an mir auslassen. Sie würden vielleicht auf mich eintreten und ich würde sie noch in meiner Not anbeten. Bittere Hiebe könnten sie mir verpassen und es nicht mehr so schnell unterlassen. Könntest du mich so sehr hassen und all diese bösen Sachen zulassen? Mein ganzes Leben würde an diesem Tag zusammenbrechen und ich könnte nie wieder ein Wort mit dir sprechen. In meinem, dich liebenden Herzen würde es ununterbrochen stechen und schmerzen. Der Verlust für mich wäre einfach zu groß. Du sitzt doch immer so gern auf meinem Schoß. Zusammen bauten wir doch schon früher einst unser schönes Floß und bedeckten es mit viel weichem Moos. Wir wollten doch immer so schnell und so weit wie möglich damit los. Verpasse mir bitte niemals einen solchen Todesstoß. Lass uns lieber gemeinsam liegen im seidigen Moos. Unsere Liebe war doch bis jetzt immer so rein und so groß. Es soll sich doch nichts bei uns zum Negativen verändern. Lass uns einfach, wie sonst auch, ein bisschen durch die Gegend schlendern. Der Gedanke schon allein, dass wir uns trennen, macht mir eine solche Angst. Liebe mich in allen Lebenslagen und ich werde den Regenbogen zu dir tragen. Alle Liebe meines Herzens in mir gehört ganz und allein nur dir. Wenn du mich so liebst wie ich dich lässt du mich auch niemals im Stich. Für immer und ewig gehören wir zwei vereint. Es gibt bei anderen und auch sonst   überall kleine Pannen. Ich würde dir auch jeden Fehler verzeihen und niemals laut mit dir schreien. Wir gehören für immer zusammen, haben wir auch schon ein paar kleine Schrammen. Die kleinen Schrammen kann man auspolieren und immer wieder in neue Liebe investieren.

 

Zufallsprinzip

 

 

 

Sein Revier markiert der Hund – die Brust liebt den Mund – der Rollkragen steht auf den Hals – Lippen wollen gegenseitig an sich nippen – Zungen sind ineinander verschlungen – Taschentücher suchen feuchte Nasen – der Fuchs jagt nach dem Hasen – der Jäger will ins Horn blasen – Poren haben Schweiß an den Körper verloren – aus den Wolken schüttet der Regen – die Henne ist stolz nach dem Legen – ein kaltes Bier erquickt meist die Kehle – der Soldat erhält seine Befehle – jeder Körper hat eine Seele – jeder Zahn freut sich auf die Bürste – gegen den Durst ist trinken das Höchste – der Schuh verschnürt sich mit dem Senkel – der Topf trägt sich sicher mit Henkel – was sich liebt, das neckt sich – wer Angst hat, versteckt sich – die Hoffnung stirbt zuletzt – das Web ist weltweit vernetzt – der Henker knüpft die Schlinge – der Gläubige spricht sein Gebet – für den Delinquenten ist es jetzt leider zu spät – die Nase mag die Brille – zur Freude der Pupille – die Tinte sehnt sich nach dem Papier – der Torero kämpft auf Leben und Tod mit dem Stier – Wölfe besingen in der Nacht gern den Mond – wer ein Held war, wird reichlich belohnt – der Belag gehört aufs Brot – es gibt wohl ein Leben nach dem Tod – wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte – das Kind gehört in die Mitte – die Blume richtet sich aus nach dem Licht – die Waage misst unser Gewicht – eine Sense schneidet sich durchs Gras – der gierige Geier frisst gern das Aas – ein Hund ist ein treuer Begleiter – die Sprossen gehören in die Leiter – Engel leben im Himmel – der Käse bedeckt sich mit Schimmel – keine Haare ist gleich Glatze – jeder Clown zieht gern eine Fratze – die Sonne spendet uns Wärme – nachts erleuchten uns hell die Sterne – wer gern in der Nase bohrt, liebt den falschen Ort – das Lama spuckt und ein Mückenstich juckt – das Getriebe will immer nur hin und her schalten – ein Stoppschild wünscht sich jedes Mal, dass wir halten – ein Rad möchte sich immerzu nur drehen, es bleibt nicht gern stehen – die Naht braucht ihren Faden – der Angler ködert seinen Fisch mit seinen Maden – für den Komiker existieren nur Witze – nach dem Regen spielen die Kinder am liebsten in der Pfütze – Farben machen das Leben bunter – der Fahrstuhl fährt ständig rauf und runter – das Licht geht oft an und aus – keinen Faden beißt ab die Maus – der Reiter sattelt sein Pferd – Speisen kochen sich gar auf dem Herd – der Bügel hängt gern mit seiner Kleidung im Schrank – der Simulant ist gern einmal krank – der Schlüssel dreht sich in seinem Schloss – als Puppenspieler zieht man gern die Fäden – der Casanova hört sich gern reden – kleine glitzernde Tränen rollen aus unseren Augen – ein Weinstock trägt seine Trauben – die Kugel verlässt den Gewehrlauf, am Ziel ist sie nicht sehr willkommen – Gurken gehören ins Fass – der Angsthase macht sich manchmal nass – die Ebbe kommt nach der Flut – Udo Lindenberg liebt seinen Hut – wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – wer keinen Schirm hat, steht im Regen – wer suchet, der wird finden – wer verzeiht, der wird überwinden – die Katze leckt ihre Tatze – Kojak steht auf Lolli und Glatze – der frühe Vogel fängt den Wurm – wer sich schützen will, benutzt einen Kondom – der Tollpatsch hat zwei linke Füße – wer sich mag, bestellt sich liebe Grüße.